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Dead'n'Furious
Getestet: Pal-Version für Nintendo DS

Entwickler: Virgin Play/Dream On Studios
Erschienen: 2007
Spieler: 1-2 Spieler (simultan, 2 Module werden benötigt)
Auch erschienen für: -
Preis: ca. 25-35 EUR
Val |

Schneller! Das Nachladen dauert leider seine Zeit...
D Als Gefangener Rob Steiner mit der Häftlings-Nr.1809 in das Staatsgefängnis Ashdown Hole verlegt wird, wundert er sich doch ein wenig, als er plötzlich bei offener Tür in der Zelle sitzt und nutzt die Chance sofort zur Flucht. An einer Weggabelung entscheidet er sich für den rechten und findet sogleich eine Beretta mit 8 Schuss und unendlich Munition. Und hier kommt man plötzlich ins Spiel.
Schnell tauchen die ersten Untoten am unteren Bildschirm auf und es gilt sie schnellst möglich zu erledigen, bevor sie einem zu nahe kommen. Am Effektivsten ist dabei der berühmte Head-Shot. Allerdings sollte man am Ende eines Levels genügend viele Körperteile getroffen haben, da die Statistik auch Arme, Beine und den Körper gleichmäßig getroffen haben will. Die Spielfigur steuert sich während des gesamten Spiels selbst, wie bei einem waschechten Lightgun-Shooter.
Ausnahmen sind nur die erwähnten Weggabelungen, an denen man per Stylus selbst entscheiden kann, so wie das aufschießen von Türen, die mit einer Sicherheitssperre versehen sind.

Mit der MG wird richtig aufgeräumt!
An manchen Stellen bietet sich auch die Möglichkeit an, einen Geheimgang zu nutzen, dazu muss z.B. ein Gitter aufgeschossen oder ein bestimmter Schalter zerstört werden. Diese Geheimwege sind allerdings nicht immer nur von Vorteil und es kann vorkommen, dass plötzlich mehr Gegner im Nacken sitzen.
Geschossen wir per Stylus und nachgeladen indem ihr die Munition, die ihr rechts unten (je nach Einstellung, ob ihr Rechts- oder Linkshänder seid) am Bildschirm seht, nach links ins Magazin zieht. Daraufhin erfolgt eine kurze Nachladesequenz. Kommt euch ein Zombie zu nah, darf ihm aber auch gerne mit der im späteren Spielverlauf gefundenen Brechstange eins übergezogen werden. Hierzu bewegt ihr den Stylus schnell von links nach rechts quer über den Bildschirm oder umgekehrt. Die Waffenauswahl vollzieht ihr mit dem Steuerkreuz, wobei ihr auf dem oberen Bildschirm einsehen könnt, wo welche Gun liegt. Insgesamt könnt ihr vier Waffen tragen: Beretta, Schrotflinte, Brechstange und MG, die ihr auch in dieser Reihenfolge während der 4 Kapitel mit je 3 Level einsammeln werdet.

Zum Nachladen zieht ihr die Munition von links nach rechts am unteren Bildschirm.
Auch eure Energie und Lebensanzeige könnt ihr am oberen Bildschirm überprüfen (Anfangs 3 Continues und 5 Leben). Diese könnt ihr durch herumliegende Kisten, in denen ihr entsprechende Container findet, auffrischen, ebenso steht es mit der Munition für MG und Schrotflinte, die im Gegensatz zu den anderen beiden Waffen begrenzt ist.
Das Spiel bietet überaus packenden Sound und Effekte für eine Handheldumsetzung, die sehr gut zum Genre passen. Grafisch wird nicht unbedingt viel geboten und die zwar vielen, aber tristen Levelabschnitte werden schnell langweilig, allerdings braucht das Spiel auch nicht mehr, da die düstere Atmosphäre so besser zustande kommt. Jedes Kapitel unterscheidet sich erheblich vom letzten: so seht ihr ein Gefängnis, einen Sumpf, ein Labor, eine Fabrik, ein Hangar, usw. Hinzu kommen noch die extrem vielen und unterschiedlichen Zombietypen und Monster, die oftmals in übertrieben unfairen Horden daher kommen und nicht immer auf die selbe Art angreifen. So werdet ihr auch mit abgetrennten Köpfen beworfen, von Fledermäusen oder Krokodilen attackiert oder eben klassisch angekratzt.

Die Schrotflinte erweist sich besonders im Nahkampf als recht effektiv.
Endgegner gibt es nach jedem Kapitel, die a la House of the Dead an einer markanten Stelle malträtiert werden wollen und immer sehr imposant aussehen.
Der enthaltene Mehrspielermodus gestaltet sich als nur sehr kleiner Zusatz. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ihr nur die Missionen einzeln anwählen könnt und nicht im Story-Modus spielt (geht im Einzelspieler beides) und eben mit doppelter Feuerkraft in die Zombieschlacht startet. Leben und Statistik werden geteilt.
Dead'n'Furious ist sehr kurzlebig. Es muss nicht an einem Stück durchgespielt werden, da nach jedem Level gespeichert wird, aber die meisten Spielabschnitte erweisen sich als so schwer, dass das Game sehr frustrierend sein kann. Somit erwartet euch leichte Kost, aber das bisher einzige allein stehende Lightgun-Shooter-Game für den DS. Point Blank ist schließlich mehr eine Portierung, mit kleinen Extras. Dafür aber zweifelsohne das bessere Spiel!
SpielspaßGameplayGrafikSound
7768
Gesamt: 28 Punkte

Durchschnitt User-Wertung: 10 Punkte (1 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Positiv
- erster allein stehender Lightgun-Titel für DS
- überaus Vielfältig
- gute Atmosphäre
Negativ
- sehr trist und kurzweilig
- Multiplayer ist kein Hit
- grafische Schwächen
- nachladen kann störend sein
Vals Meinung! - 7 Punkte
Trotz der monotonen Gegner und Level, macht Dead'n'Furious wohl jedem Lightgun-Fan von vornherein Spaß. Andere Gamer werden wohl nicht die entsprechende Beigeisterung für diesen Titel teilen können, da zugegebener Maßen zu wenig geboten wird und der angesprochene Schwierigkeitsgrad erschlagend sein kann.