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Die Hard Trilogy 2 - Viva Las Vegas
Getestet: PAL-Version für Sony PlayStation

Entwickler: n-Space
Erschienen: 2000
Spieler: 1
Auch erschienen für: PC
Preis: -
Val | Es war nur eine Frage der Zeit, bis es einen zweiten Teil der grandiosen Die Hard Trilogie auf der PlayStation zu sehen gab. Wieder wurden drei verschiedenartige Spiele (Third-Person, Rennspiel und Lightgun-Shooter) vereint und sollten für gewohnte Action sorgen. Unserer Thematik entsprechend stützen wir uns wieder auf den Lightgun-Part und lassen die anderen zwei Spielabschnitte unberührt.
Zunächst solltet ihr eure Gun auf "Normal" stellen (keine G-Con Unterstützung!) und in den zweiten Gameport einführen. Im Optionsmenü darf die Gun dann noch mal genaustens kalibriert werden, was zufrieden stellend funktioniert. Nun kann der Story-Modus (wobei man auch die anderen beiden Spieltypen zocken muss) oder der Arcade-Modus (hier kann sofort mit der Lightgun geballert werden) angewählt und erforscht werden. Hat man sich nun entschieden, geht es auch sofort los. Ihr befindet euch im Gefängnis, welches einen Aufstand erlebt und durch euch, wieder Ruhe und Ordnung erlangen soll. Im weiteren Spielverlauf, werdet ihr noch eine Wüste, ein Laboratorium, eine Fabrik und ein Kasino sehen.
Protagonist ist, wie sollte es anders sein, John McClane! Bewaffnet ist McClane mit einer normalen Handfeuerwaffe, die einen guten Dienst leistet. Natürlich kann durch herumliegende Kisten auch ein Maschinengewehr, eine Schrotflinte oder ein Rocket Launcher eingesammelt und genutzt werden. Leider ist das Maschinengewehr unerträglich, da die Lichtblitze beim abfeuern recht extrem sind. Zudem findet ihr Lebensenergie, Schutzwesten und Handgranaten, die sogar genau dort hingeworfen werden, wo ihr beim Abwurf per Druck auf Taste A hingezielt habt. Haltet ihr den A-Knopf nun etwas länger gedrückt, wirft McClane die Granate weiter. Dies dauert einen Moment und ist deshalb weniger Effektiv als erwartet, da der Gegner meist schon zum Schuss gekommen ist. Die Wirkung ist allerdings verheerend, genauso wie herumliegende Fässer, die denselben Nutzen haben. Mit Knopf B pausiert man das Spiel, wobei hier auch der Waffentyp bestimmt werden darf, soweit vorhanden.
Viele Einrichtungsgegenstände und sogar Ratten können nach Herzenslust zerstört und getötet werden. Hauptsächlich geht es aber natürlich wieder darum sich einiger Bösewichte zu entledigen, die mit ein bis drei Schuss schnell von der Bildfläche und mit ordentlich Blut am Leib verschwinden. Der aus Virtua Cop bekannte Indikator verrät wieder, wann der Gegner bereit zu schießen ist und man selbst sollte schnell reagieren, da es keine Versteckmöglichkeit, wie bei Time Crisis gibt. Nachgeladen wird traditionell über den Schuss aus dem Bildschirm.
Die Hintergründe und Gegner sehen sehr eckig und billig aus und mehr als fünf verschiedene Typen darf man nicht erwarten. Zudem gibt es noch Zivilisten, die verschont werden sollten. Zuletzt wartet ein Obermotz nach jeder Episode auf euch, der aber zunächst keine Herausforderung darstellen sollte, jedoch versucht, euch das Leben schon während der laufenden Abschnitte schwer zu machen. Der Sound ist extrem gewöhnungsbedürftig und die Effekte Spielgemäß. Besonders störend ist der steigende Schwierigkeitsgrad. Was zu Beginn des Spiels wirklich ein Spaziergang ist, wird mehr und mehr zu einem wahren Höllentrip der Frustration.
Die Hard Trilogy 2 entpuppt sich als durchschnittlicher Lightgun-Shooter, der tatsächlich etwas Spaß macht, aber nichts Weltbewegendes oder Neues bietet, bis auf die Speicherfunktion nach jedem Level. Ein Zweispielermodus hätte dem Game sicherlich gut getan, doch genauso toll wäre eine Verbesserung im Vergleich zu Teil 1 gewesen, was völlig verbockt wurde.
SpielspaßGameplayGrafikSound
7765
Gesamt: 25 Punkte
Positiv
- schneller Einstieg
- viel Action
Negativ
- keine Neuerungen
- schlimme Grafik und Sounds
- frustrierender Spielablauf
Durchschnitt User-Wertung: 6 Punkte (5 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Vals Meinung! - 7 Punkte
Mir hat das Spiel doch tatsächlich Spaß gemacht, wenn es auch trist aussieht, frustriert und keine Abwechslung bietet. Anspielen darf man meiner Meinung nach gerne, da es leichte Kost ist und nicht zu sehr an der Geldbörse nagt.