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Laser Ghost
Getestet: PAL-Version für Sega Master System

Entwickler: Sega
Erschienen: 1991
Spieler: 1
Auch erschienen für: -
Preis: -
Myk | 1991 erschien das Spiel Laser Ghost für das Master System. Das sind 2 Jahre nach dem Mega Drive Start! Was soll man von diesem Titel also erwarten?
Auf jeden Fall mal ein ausgereiftes Spiel, welches das Letzte Fünkchen Power aus dem Master System holt. Ähnlich wie bei Rescue Mission beschützt ihr eure Spielfigur auf ihrem Weg durch die Levels, wobei ihr nicht aus der Vogelperspektive, sondern von der Seite auf die Spielfigur schaut. In diesem Fall ist das die arme Katherine, die ihre Seele an böse Geister verloren hat. Und da das kleine Mädchen alleine zu schwach und ängstlich wäre sich ihr Eigentum zurückzuholen, springt ihr ein und helft ihr.
Durch insgesamt 7 Kapitel begleitet ihr die 10-jährige. Die Levels tragen dabei so gruslige Namen wie "Der Dämonenforst", "Die Stadt des Schreckens" oder das "Hotel des Horrors". Und meist auch zu Recht! Beispielsweise baumeln im "Hotel des Horrors" immer wieder Erhängte von der Decke. Die machen dann auch schon mal den Mund auf und lassen Ungeziefer auf die Kleine los. Grafisch und spielerisch macht das Spiel auf jeden Fall etwas her. Jeder der sieben Abschnitte hat seine charakteristische Umgebung und passt hervorragend zu seinem Namen. Auch die auftauchenden Gegner fügen sich gut in die Levels ein. Manche davon sind überall vertreten, so z.B. Fledermäuse. Um denen Herr zu werden, benutzt ihr euren Light Phaser und greift zur Not auch auf eine Spezialwaffe zurück. Die räumt dann gleich den ganzen Bildschirm leer und verschafft euch so wieder etwas Luft.
Am Ende oder zwischen den Level trefft ihr auch immer noch auf einen Endgegner der natürlich einiges mehr aus eurer Kanone verträgt. Doch auch die sind mit intensivem Waffengebrauch gut machbar. Die Levelumgebung sieht nicht nur größtenteils gut aus, sondern lässt sich oft zerschießen. Schießt zum Beispiel auf bestimmte Wände und legt so Extras frei wie zusätzliche Spezialschüsse oder wichtige Extraenergie. Wird das Mädchen nämlich zweimal getroffen (egal ob von einem Gegner oder euch) verliert sie ein Herz. Sind alle sechs davon verloren, ist auch ein Leben weg. Nach drei Continues ist dann endgültig Schluss!
Laser Ghost ist eigentlich immer fair. Nur manchmal sind Gegner zu schnell oder zu zahlreich und machen euch so ernsthafte Probleme. Hat man aber deren Angriffsmuster erkannt, sind auch diese kein Problem mehr. Gespielt wird hier neuerdings nicht allein mit dem Light Phaser, sondern in Kombination mit einem Controller. Den (bzw. seine Tasten) braucht ihr aber auch nur zum Auslösen der Spezialwaffe.
Fazit: Das Spiel ist gut gelungen und hat mir Spaß gemacht, nicht zuletzt aufgrund der abwechslungsreichen Levels. Wer aber diese Beschützersache nicht mag und sich an dem Szenario stört sollte die Finger von dem Spiel lassen!
ACHTUNG! Es existiert auch eine Version des Spiels ohne Light Phaser Unterstützung! Achtet darauf wenn ihr euch den Titel zulegt!
SpielspaßGameplayGrafikSound
5676
Gesamt: 24 Punkte
Positiv
- Abwechslungsreiche Levels
- Viele versteckte Extras in den Levels
Negativ
- unpassendes Szenario
Durchschnitt User-Wertung: 0 Punkte (0 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Myloks Meinung! - 6 Punkte
Zwar hat mir Rescue Mission (das vom Spielprinzip her ähnlich ist) besser gefallen, Laser Ghost konnte mich aber auch für kurze Zeit unterhalten. Wem aber grundsätzlich der Draht zu diesen "Beschützerspielen" fehlt, sollte die Finger von dem Spiel lassen.
Vals Meinung! - 1 Punkt
Irgendwo muss auch mal ein Zeichen gesetzt werden und ich tu es mal hier! So ein Opfer von einem Spiel! Der Einsatz einer Lightgun ist hier genauso unangebracht, wie das Mädel, das den ganzen Tag durch solch ein Haus rennt. Das regt mich bei den Teenie-Horror-Schinken schon immer auf…Sack-dämlich einfach!