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Shooting Gallery
Getestet: PAL-Version für Sega Master System

Entwickler: Sega
Erschienen: 1986
Spieler: 1
Auch erschienen für: -
Preis: -
Myk | Sowas findet man eigentlich auf jeder Konsole: Eine Art virtueller Schießstand auf dem man seine Fähigkeiten in den unterschiedlichsten Disziplinen unter Beweis stellen muss. Hat dieses Spielprinzip zweifellos mit der Point Blank Reihe seinen Höhepunkt erreicht, so gab es bereits für das Sega Master System einen tollen Titel dieser Machart.
Natürlich erreicht Shooting Gallery bei Weitem nicht den Umfang eines Point Blank, gerademal vier verschiedene Szenarien stehen zur Auswahl bzw. laufen in voreingestellter Reihenfolge ab. Da wäre zunächst eine Vogeljagd, gefolgt von der Hatz auf Luftballons. Beide Male flitzen die Ziele über den Bildschirm und müssen von euch getroffen werden. Die Vögel sind natürlich etwas schneller unterwegs als die lahmeren Ballons. Bei Spiel Nummer 3 bekommt ihr es mit einem Röhrenlabyrinth zu tun, durch das kleine rote Kugeln flitzen. Das Interessante dabei ist, dass die Röhren undurchsichtig sind und ihr daher nur an bestimmten freien Stellen die Ziele seht. In diesem kurzen Augenblick müsst ihr zuschlagen, dabei hilft es mitunter auch dem Röhrenverlauf zu folgen, um zu sehen an welchem Punkt die Kugeln das nächste Mal auftauchen. Den Abschluss bildet ein Minispiel, in dem ihr Raumschiffe zerbröseln müsst. Diese könnt ihr aber erst zerlegen, wenn sie ihr Schutzschild deaktiviert haben, hier ist also auch etwas Geduld gefragt!
Ihr merkt vielleicht schon, trotz ernüchternden vier Minispielen, werdet ihr hier auf unterschiedlichste Weise gefordert. Besonders das Röhrenlabyrinth hat es mir angetan. Die Idee ist in meinen Augen einfach genial und ich kenne komischerweise kein anderes Spiel das diese Idee bisher in dieser Form kopiert hat. Insgesamt durchlauft ihr 24 Runden in denen ihr immer zweimal hintereinander das selbe Szenario vor Augen habt. Mit fortschreitender Rundenzahl werden die Aufgaben immer heikler und sind zum Ende hin knackschwer. Dabei verlangt das Spiel von euch, dass ihr eine vorgegebene Anzahl an Zielen trefft, tut ihr das nicht so fliegt ihr sofort raus! Doch wer stattdessen alles abräumt bekommt einen satten "Perfect" Bonus (und ein kurzes Sprachsample). So könnt ihr für euch selbst auf Punktejagd gehen oder gegen andere antreten. Zu zweit zeitgleich funktioniert das zwar nicht, wenn ihr den Light Phaser weiter reicht macht's aber auch viel Spaß.
Als riesiger Point Blank Fan musste mir das Spiel natürlich gefallen. Doch auch ohne Vorkenntnisse der Serie (oder gar des Genres) macht dieser Titel viel Spaß. Auch wenn Grafik, Sound und Umfang überholt sind, ist Shooting Gallery auf jeden Fall eine Perle des Lightgun Genre!
SpielspaßGameplayGrafikSound
8876
Gesamt: 29 Punkte
Positiv
- Fordernd und anspruchsvoll
- Toll umgesetzte Spielidee
Negativ
- Nur 4 Minispiele
Durchschnitt User-Wertung: 0 Punkte (0 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Myloks Meinung! - 9 Punkte
WOW, ich bin begeistert! Sowas hätte ich mir auf dem Master System nicht erwartet! Shooting Gallery ist genau mein Ding, wenn ich mal von Point Blank die Schnauze voll hab.
Vals Meinung! - 7 Punkte
Grafisch wohl ein Hochgenuss, wovon man damals nicht genug kriegen konnte. Auch heute schockt das Game noch mit seinem tollen Flair, allerdings nicht für Ewigkeiten.