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Judge Dredd
Getestet: PAL-Version für Sony PlayStation

Entwickler: Gremlin
Erschienen: 1998
Spieler: 1-2 (simultan)
Auch erschienen für: -
Preis: -
Myk | I am the law...oder auch zu deutsch: Ich bin das Gesetz! Erfahrene Filmfreunde wissen sofort wem wir diesen Ausspruch zu verdanken haben: Judge Dredd!
Und wie sollte es anders sein: Im gleichnamigen PSX Spiel übernehmt ihr die Rolle des knallharten Richter und Vollstrecker. Denn es ist einiges los auf den (pixeligen) Straßen von Mega City. Um genau zu sein, der böse Tech Judge Bean ist vom Gefängnismond Titan entkommen und will nun mitsamt seiner Androidenarmee Rache nehmen...für was auch immer! Und es liegt an euch dieses Vorhaben zu unterbinden.
Also packt euch euren Lawgiver und ballert los. Solltet ihr das Bedürfnis verspüren nachladen zu wollen, müsst ihr traditionell vom Bildschirm wegzielen und abdrücken. Witzigerweise erkennt das Spiel wenn ihr es austricksen wollt und mit Autofeuer und Autoreload arbeitet. Die Folge ist ein pausieren des Spiels mit der Anmerkung das cheaten unfair ist. Aber zurück zum eigentlichen Spielablauf. Ihr kämpft ihr euch also allein oder auch zu zweit durch die Straßen der Großstadt. Dort wimmelt es nur so von hässlichen Androiden (die aussehen wie Crashtest Dummies) die es auf euch abgesehen haben. Insgesamt stehen 14 Level auf dem Programm, wobei jedes einzelne nur ein paar Minuten lang ist.
Das ganze Spiel könnt ihr somit recht fix durchzocken, zu zweit sowieso. Spätestens nach den ersten 3-4 Levels habt ihr ohnehin alles an Gegnern gesehen was es so gibt. Auch der Rest der Grafik macht nicht allzu viel her. Verwaschene Texturen findet ihr an allen Ecken und Enden. Einzig allein die Zwischensequenzen können überzeugen: der grimmige Judge Dredd in den gefilmten Sequenzen ist einfach zu komisch.
Werdet ihr mal von einem Feind getroffen, werden euch ein paar Prozent eurer Energieanzeige abgezogen. Diese lässt sich aber wieder auffrischen. Durch zerstören eurer Umgebung legt ihr nämlich so einiges an Extras frei. Es wartet ein verhältnismäßig großes Waffenarsenal, Schilde und Medi-Paks. Auch an Statistiken wurde nicht gespart. Nach jedem der recht kurzen Level bekommt ihr ausführliche Auskünfte über getroffene/verpasste Gegner, Präzision, übersehene Extras und, und, und. Hier klicken aber nur Hartgesottene nicht weiter oder solche die auf HighScore Jagd sind. Die lassen sich nämlich fachgerecht auf Memory Card bunkern!
Ansonsten wirklich nicht mehr als untere Durchschnittskost: kurze Spielzeit, nur ein Spielmodi, 3 Schwierigkeitsgrade, 2-Spielermodus. Wer nicht unbedingt muss oder kein Hardcore-Judge Dredd Fan ist, lässt dieses Spiel lieber wo es ist. Bei eBay (Deutschland) solltet ihr es ohnehin schwer bekommen, schließlich hat es eine USK Bewertung von "Nicht geeignet unter 18 Jahren" verpasst bekommen.
SpielspaßGameplayGrafikSound
4675
Gesamt: 22 Punkte
Positiv
- Schnell durchgespielt
- Amüsante Zwischensequenzen
Negativ
- Zu kurz
- Hässliche Gegner
- Überflüssige Statistiken
Durchschnitt User-Wertung: 6 Punkte (4 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Myloks Meinung! - 3 Punkte
Hier handelt es sich wirklich um ein übles Ding! Hässliche Gegner und dümmliche (wenn auch amüsante) Zwischensequenzen. Spielt den Titel - wenn überhaupt - schnell in einer Viertelstunde durch und dann weit, weit weg damit!
Vals Meinung! - 2 Punkte
Noch ein Lightguntitel der auf Grund des Aufkommens der G-Con45 einfach mal schnell produziert wurde. Armselig hingeschluderte Gegner in grauenhafter Grafik. Schlimmer als der Film!