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Duck Hunt
Getestet: PAL-Version für Nintendo Entertainment System

Entwickler: Nintendo
Erschienen: 1984
Spieler: 1-2
Auch erschienen für: -
Preis: -
Myk |

Nervig aber legendär: Euer frecher Jagdhund!
Bereits zu Beginn der Ära des NES brachte Nintendo die NES-Lightgun - den Zapper - auf den Markt. Im Laufe der Jahre erschien ein gutes Dutzend an Spielen für die Knarre, hauptsächlich jedoch in den USA. Duck Hunt hingegen erfreute auch die Zocker im Westen. In den USA lag es sogar (neben Super Mario Bros.) dem Grundgerät bei.
Der Titel deutet schon an um was es hier geht: die Entenjagd. In drei Modi könnt ihr diesem, in vielen Teilen der Welt beliebten Hobby frönen. Modus 1 konfrontiert euch nur mit einer Ente, in Modus 2 hingegen bekommt ihr es mit zwei Federviechern zu tun. Inhaltlich laufen beide Modi aber gleich ab: als geschickter Jäger liegt ihr auf der Lauer und lasst euren Hund den ersten Schritt erledigen. Dieser hüpft sobald er Witterung aufgenommen hat in das nächstgelegene Gebüsch und scheucht für euch die Wildenten auf. Dann seit ihr dran: nutzt den Zapper und holt die flüchtenden Enten wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Dazu habt ihr je nach Level mehr oder weniger Zeit.
Habt ihr alle Ziele vom Himmel geholt, kommt gleich die nächste Welle. Für jede Welle an Enten habt ihr drei Schüsse zur Verfügung. Nach und nach werden die Enten aber immer geschickter und schneller, in höheren Abschnitten solltet ihr also dann genau zielen, um nicht von eurem Hund ausgelacht zu werden! Dieser bestraft jeden Fehlschuss eurerseits auf seine ganz eigene Art. Wer tierlieb ist oder sich die Schmach durch den Hund ersparen möchte, kann noch den dritten Modus spielen.

Treffer! Eine weitere Ente für euer Konto.
Hier geht es um 'Clay Shooting', also das Tontaubenschießen. Auf einem Schießstand werden euch immer zwei Tontauben vor die Nase geschleudert, eure Aufgabe ist es nur noch diese zu zerstören. Hierzu habt ihr aber leider nur zwei Schrotkugel, genaues Zielen ist also oberste Pflicht!
Grafisch reißt Duck Hunt keine Bäume aus, es gehört nun mal zur ersten Riege der NES-Spiele die auf den Markt kamen. Der Hund ist aber witzig anzusehen, ebenso die Enten. Was den Sound angeht kocht das Spiel ebenfalls auf Sparflamme. Ein paar Sounds hier, ein Jingle da...mehr wird nicht geboten. Wer also ein Kind der neueren Konsolengenerationen ist, wird hiermit wenig Freude haben. Und trotzdem ist das Spiel immer mal wieder nett zum zocken! Besonders mit einem Kumpel hat der Titel nochmal etwas an Potenzial zu bieten, dank eines witzigen Einfalls der Programmierer: da am Controllerport 1 sowieso ein normales Joypad hängen muss, kann ein zweiter Spieler damit direkt ins Spiel eingreifen...er steuert mit dem Steuerkreuz die Ente hin und her! Gleichzeitig gegeneinander spielen hingegen geht leider nicht.
Duck Hunt ist ein nettes Spiel, keine Frage! Doch bedenkt man, dass z.B. das Tontaubenschießen bei Point Blank nur 1 Minispiel unter vielen ist, so ist hier der Umfang natürlich zu gering. Anderseits muss man bei solch einem Titel einen anderen Maßstab ansetzen, schließlich hat Duck Hunt mittlerweile schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel! Auf der E3 2006 präsentierte Nintendo eine Neuauflage des Spiels für seine Wii Konsole. Wie diese abschneidet könnt ihr ebenfalls (bald) auf dieser Seite lesen!
SpielspaßGameplayGrafikSound
7866
Gesamt: 27 Punkte
Positiv
- Gut umgesetzte, klassische Spielidee
- Witziger 2-Spieler Modus
Negativ
- Wenig Abwechslung
Durchschnitt User-Wertung: 8 Punkte (6 Stimme/n)
Spiel bewerten:
Myloks Meinung! - 7 Punkte
Duck Hunt ist wohl eines der Spiele das jeder Nintendo-Jünger kennt. Und das zu Recht, denn die Entenjagd hat ihren ganz besonderen Charme der auch heute noch auf mich wirkt.